Die Serie von Bombendrohungen gegen Passagierflüge in Europa hat am Freitag eine neue Dimension erreicht und weitet sich nun auf Medienunternehmen aus. Redaktionen in Irland und Bulgarien erhielten Droh-E-Mails, die unter dem Absendernamen Michail Andropow versandt wurden. Diese Nachrichten mit dem Betreff „Botschaft an den Westen“ kündigten explizit weitere Angriffe auf europäische Verkehrsmittel an.
In Irland führten diese Drohungen zu unmittelbaren Sicherheitsmaßnahmen in den Medienhäusern. Der Rundfunksender RTE evakuierte daraufhin seine Büros, was zu einer Unterbrechung des Sendebetriebs führte. Parallel dazu berichtete auch der britische Sender Sky über eine bestehende Sicherheitsbedrohung, während in Irland weitere Redaktionsgebäude geräumt werden mussten.
Die Behörden und Medien untersuchen derzeit die möglichen Zusammenhänge zwischen den Angriffen auf die Luftfahrt und den Drohungen gegen die Presse. Während bereits mehrere Flüge aufgrund ähnlicher Warnungen umgeleitet werden mussten, bleibt die Identität und das Motiv des Absenders unklar. Es wird jedoch vermutet, dass beide Szenarien Teil einer koordinierten Kampagne sind.
Die Situation unterstreicht die aktuelle Instabilität der europäischen Sicherheitslage im Kontext dieser anonymen Drohungen. Die Evakuierungen der Medienbüros und die Umleitungen im Flugverkehr zeigen die weitreichenden Auswirkungen der E-Mails auf den öffentlichen Betrieb. Die Ermittlungen zur Täterschaft dauern an, während die Warnungen vor weiteren Angriffen bestehen bleiben.






