Zwei belarussische Staatsbürger befinden sich derzeit in Bayern in Untersuchungshaft. Den Männern wird Agententätigkeit zu Sabotagezwecken vorgeworfen, wobei die Ermittler den Verdacht auf einen ausländischen Auftraggeber prüfen. Im Zentrum der Vorwürfe steht die Planung eines Brandanschlags, für den Brandbeschleuniger verwendet werden sollten.
Die Zielauswahl der Tat war laut den Ermittlungen noch nicht vollständig präzisiert, wobei ein unbekanntes Ziel im Raum stand. Konkret sollen die Männer jedoch geplant haben, in der Nähe einer Stromtrasse oder einer Bahnstrecke Feuer zu legen. Diese Ziele gehören zur kritischen Infrastruktur, deren Beeinträchtigung schwerwiegende Folgen für die Versorgung und den Verkehr haben könnte.
Die Ermittlungen beschränken sich nicht nur auf das bayerische Landesgebiet, sondern weisen eine internationale Dimension auf. Auch rumänische Behörden führen derzeit Untersuchungen gegen das Duo durch. Die Beamten vermuten dabei, dass der eigentliche Auftraggeber für die geplanten Sabotageakte in Moskau ansässig ist.
Der Fall unterstreicht die aktuellen Sicherheitsbedenken hinsichtlich fremder Einflussnahme auf die europäische Infrastruktur. Durch die Sicherstellung von Brandbeschleunigern und die Festnahme der Verdächtigen konnten potenzielle Anschläge verhindert werden. Die Justiz prüft nun in Verbindung mit den internationalen Partnern die genauen Hintergründe der Agententätigkeit.



